Black-Sticks Embrach
, Kübler Thomas

Mobiliar Unihockey Cup Herren 1/64-Final

MÄTSCHBRICHT I 12.09.2021 2. CUPRUNDE GEGEN LOKOMOTIVE STÄFA
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Mit breiter Brust aber auch einer grossen Portion Respekt vor dem heutigen Gegner reiste der BSE am 12.09.2021 nach Stäfa in die Halle für Alle. Die breite Brust mit dem Gewissen, dass man alle Spiele der noch jungen Saison gewinnen konnte und die letzte Niederlage der Black-Sticks inklusive aller Cup- und Testspiele aus dem !!Februar 2020!! datiert. Respekt vor dem Gegner aufgrund dessen, Loki Stäfa aus der 4. Liga, gewann die erste Runde im Cup gegen den 2. Ligisten aus Albisrieden. Zusätzlich kassierte der BSE im Jahr 2017 gegen diesen Gegner eine 6:2 klatsche, man hatte also zusätzlich noch eine Rechnung zu begleichen.
Die Vorbereitung kurz vor dem Spiel der Embracher war jedoch, nicht das erste Mal, alles andere als optimal. Man unterschätzte die etwas längere Anfahrt an die Goldküste, traf mit einer leichten Verspätung ein und kämpfte beim Einspielen in der Halle mit dem klebrigen Boden, welcher vergleichbar mit einer Unterlage aus einer Bar gegen die frühen Morgenstunden nach Dutzend ausgeleerten Getränke war (Zitat des Clubpräsidenten P. Aschwanden).
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1. DRITTEL
Passend zu Ihrem Namen Lokomotive Stäfa legte der Gegner mit ordentlich Dampf und Zug auf das gegnerische Tor los. Man merkte, dass dieser sich auf dem Heimboden deutlich wohler fühlte als der BSE. Die starkstehende Defensive hielt jedoch dem Druck zustande und kam langsam immer besser ins Spiel. Wie so oft in der Vergangenheit war es die 1. Linie, welche schlussendlich Embrach in Führung schoss und auch gleich für die Tore zwei und drei zuständig war. Stäfa wiederum zeigte sich wenig beeindruckt und kam noch vor der ersten Drittelspause im Powerplay zum Anschlusstreffer. Mit dem Zwischenstand 1:3 ging es somit in die erste Pause.
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2. DRITTEL
Kaum nach Wiederanpfiff klappte es dann auch in der 2. Linie. Tschö Meier erhöhte zum 4:1. Anschliessend erlebten die Spieler und die Zuschauer in der Halle eine Reihe an Déjà Vues. Erneute Strafe gegen Embrach und der erneute Anschlusstreffer, exakt gleich herausgespielt. Erneut Tschö Meier für Embrach mit einem Tor, erneute Strafe gegen den BSE erneutes Tor für Stäfa… Falls Sie nun nicht mitgekommen sind, zusammengefasst stand es zur Spielhälfte 3:5 für Embrach. Der BSE war nun jedoch in der Partie angekommen, kam mit den Umständen immer besser zurecht und die Loki aus Stäfa schien vor Ende des zweiten Drittel etwas Sand im Getriebe zu haben. Drei weitere Tore folgten und somit hiess es 3:8 nach 40 Minuten.
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3. DRITTEL
Embrach gewann nun immer mehr die Überhand und begann zu zaubern. Zwei weitere Tore folgten. 3:10 hiess es nun und man hatte die Partie bis in die 50 Minute total im Griff. Nach einem Handspiel und dem daraufgefolgten Rencontre hagelte es jedoch Strafen gegen den BSE. 6 Minuten (3x 2 Minuten) Überzahl für Stäfa war das Verdikt der Unparteiischen. Genügend Zeit für die Lokis noch einmal fahrt aufzunehmen. Doch dieses Mal stiegen die Embracher nicht auf den Zug auf. Zwar fiel kurz Schluss der letzten Strafe noch das 4:10, der BSE antwortete jedoch kurzerhand mit 2 Toren.
Das Schlussresultat von 4:12 bedeutet für Lokomotive Stäfa somit Endstation (Ja jetzt ist auch fertig mit Flachwitzen).
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Für den BSE heisst es: Nächster Halt: Ticino Unihockey aus der Nationalliga B! (Oke einer geht ja noch).
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In diesem Sinne, danke fürs lesen, bis bald und Alohahe BSE!
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(Vielen Dank an den Verfasser dieser Zeilen, Edy Scharf)
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